EXPONATE FÜR MUSEEN UND AUSSTELLUNGEN

Was zu klein, zu empfindlich oder zu kostbar zum Zeigen ist

Museen zeigen oft das, was sich schlecht zeigen lässt: mikroskopisch klein, konservatorisch heikel oder unersetzbar. Wir bauen dafür das Exponat. Für das Naturhistorische Museum Braunschweig wurde aus einer wenige Millimeter großen Larve ein ca. 70 cm großes Objekt.

Vom Millimeter in den Ausstellungsraum

Wir vergrößern maßstabsgetreu nach Ihren Daten. Eine wenige Millimeter große Larve wurde bei uns zu einem ca. 70 cm großen Exponat.

Oberfläche direkt aus dem Drucker

Bei druckoptimierter Segmentierung braucht es keine Nachbearbeitung. Beim Mondfisch-Exponat waren es null Schritte nach dem Druck.

Leicht genug für jede Vitrine

Hohl aufgebaute Objekte bleiben handhabbar. Das genannte Exponat wiegt bei ca. 70 cm rund 10 kg.

Auch für Wanderausstellungen

Zerlegbar konstruiert, im passgenauen Koffer mit Schaumeinlage transportiert und an jedem Ort erneut aufgebaut.

Ihre Anforderungen

Woran museale Vermittlung praktisch scheitert

Sammlungsobjekte sind selten so beschaffen, wie eine Ausstellung sie bräuchte. Sie sind zu klein, zu fragil oder dürfen nicht angefasst werden. Gleichzeitig sind Budgets gebunden und Eröffnungstermine gesetzt. Ein Nachbau löst mehrere dieser Probleme gleichzeitig.

  • Das Original ist zu klein

    Was nur unter dem Mikroskop sichtbar wird, lässt sich nicht ausstellen. Ohne Vergrößerung bleibt die Erkenntnis eine Texttafel.

  • Das Original darf nicht ins Licht

    Konservatorische Gründe verbieten oft die Präsentation. Eine Replik zeigt das Objekt, während das Original geschützt bleibt.

  • Anfassen ist verboten, aber gewünscht

    Vermittlung lebt vom Begreifen. Am Original ist das ausgeschlossen, an einer robusten Nachbildung nicht.

  • Große Objekte, enge Räume

    Historische Gebäude haben schmale Türen und tragfähigkeitsbegrenzte Böden. Das Exponat muss hinein und darf nicht zu schwer sein.

  • Der Eröffnungstermin steht

    Ausstellungseröffnungen werden lange kommuniziert. Ein fehlendes Exponat lässt sich nicht durch eine Verschiebung heilen.

  • Daten liegen im Forschungsformat vor

    Scan-, CT- oder Photogrammetriedaten sind nicht druckbar. Zwischen Datensatz und Exponat liegt Aufbereitungsarbeit.

  • Was Sie vorher wissen sollten
  • Wir liefern Kunststoffobjekte

    Materialechtheit gegenüber dem Original bilden wir optisch ab, nicht stofflich. Für Gussverfahren fertigen wir das Urmodell.

  • Konservatorische Freigaben liegen bei Ihnen

    Ob ein Original gescannt werden darf, entscheidet Ihr Haus. Wir richten uns nach Ihren Vorgaben zum Umgang.

  • Scandaten haben Lücken

    Hinterschnitte und verdeckte Bereiche fehlen im Scan. Die Ergänzung ist ein Konstruktionsschritt und braucht Ihre fachliche Abstimmung.

  • Brandschutz klärt das Haus

    Anforderungen an Baustoffklassen unterscheiden sich je Gebäude und Nutzung. Klären Sie sie früh, sie können die Materialwahl bestimmen.

  • Dauerausstellung heißt Dauerbelastung

    Bei jahrelanger Präsentation unter Licht empfehlen wir UV-beständige Werkstoffe und eine Versiegelung mit Klarlack.

  • Empfehlungen für Ihr Ausstellungsprojekt
  • Vermittlungsziel vor Detailgrad

    Sagen Sie uns, was Besucher verstehen sollen. Danach richtet sich, welches Detail wichtig ist und welches Aufwand ohne Wirkung wäre.

  • Maßstab am Blickabstand prüfen

    Ein Objekt in der Vitrine braucht anderen Maßstab als eines im Raum. Größer zeigt nicht automatisch mehr.

  • Unbehandelte Oberfläche zulassen

    Bei druckoptimierter Segmentierung kann die Oberfläche direkt aus dem Drucker kommen. Das spart Kosten und wirkt oft authentischer.

  • Zugang und Bodenlast messen

    Türbreite, Aufzug und zulässige Bodenlast bestimmen Segmentierung und Aufbau. Drei Zahlen genügen uns für die Planung.

  • Tastmodelle robuster auslegen

    Was angefasst wird, bekommt größere Wandstärken und einen widerstandsfähigeren Glanzgrad. Planen Sie ein Ersatzexemplar ein.

  • Beschriftung mitfertigen lassen

    Legenden, Skalen und Brailleelemente entstehen im selben Arbeitsgang. Nachträglich angebracht wirken sie selten integriert.

  • Leihverkehr einplanen

    Soll das Exponat wandern, konstruieren wir es zerlegbar mit passgenauem Transportkoffer. Nachträglich ist das kaum umzusetzen.

  • Eröffnungstermin zuerst nennen

    Wir planen rückwärts ab Ihrem Termin und sagen früh, was in der verbleibenden Zeit erreichbar ist.

  • Veredelung für den Ausstellungsraum
  • Unter- & Tragekonstruktionen

    Große Modelle brauchen einen sicheren Stand: Wir entwickeln passgenaue Unter- und Tragekonstruktionen, gemeinsam mit unserem Metallbau-Partner auf Lastverteilung und Standfestigkeit ausgelegt.

  • Schleifen & Glätten

    Schleifen und Glätten entfernt die Layerstruktur aus dem 3D-Druck: Mit Spritzspachtel, Isolierfüller und Feinschliff entsteht die glatte, gleichmäßige Oberfläche als Basis für Lackierung und Finish.

  • Segmentieren & Fügen

    Segmentieren macht Modelle unbegrenzt groß: Wir teilen sie in druckbare Segmente, fertigen parallel und fügen sie unsichtbar zum Ganzen – oder liefern einen modularen Bausatz für Messe-Auf- und -Abbau.

  • Messekoffer & Transport

    Damit das Modell heil zur Messe kommt: passgenaue Transportkoffer mit PU-Schaum-Inlay, exakt auf die Form deines 3D-Modells zugeschnitten – für sicheren An- und Abtransport.

  • Lackierung

    Professionelle 2K-Lackierung veredelt 3D-Drucke zu seriennaher Oberfläche – von Grundierung über Füller bis zum finalen Farbauftrag in Wunschfarbe (RAL, NCS, Pantone).

  • Beleuchtung & Licht-Integration

    Licht macht Modelle zum Blickfang: Wir integrieren LED-Technik in 3D-Drucke und Acrylelemente – hinterleuchtete Flächen, Leuchtbuchstaben und beleuchtete Exponate, projektbezogen umgesetzt.

  • Detailbemalung von Hand

    Wo Airbrush und Lackpistole nicht hinkommen, malen wir von Hand: feine Details, Kanten und Zierelemente mit Pinsel und Farbe – nach deiner Vorgabe oder mit künstlerischer Freiheit.

  • Airbrushing

    Airbrushing setzt dort an, wo die flächige Lackierung endet: feine Farbverläufe, Schattierungen und Highlights für 3D-Modelle, die realistisch und plastisch wirken sollen.

  • Objekt und Vermittlungsziel klären

    Sie beschreiben, was gezeigt werden soll und wofür. Daten, Fotos oder das Objekt selbst dienen als Grundlage.

  • Aufbereitung und Festpreis

    Wir schließen Lücken im Datensatz, legen Maßstab und Trennebenen fest und nennen einen Festpreis nach Ingenieurs-Check.

  • Druckoptimiert fertigen

    Wir richten die Segmente so aus, dass möglichst wenige Überhänge entstehen. So bleibt die Oberfläche ohne Nachbearbeitung sauber.

  • Übergabe ausstellungsfertig

    Anlieferung mit Sockel oder Halterung, auf Wunsch beschriftet und im passgenauen Transportkoffer.

So arbeiten wir

Vom Datensatz zum ausstellbaren Objekt

Sie liefern Daten oder das Objekt. Wir bereiten das Modell auf, segmentieren es so, dass die Oberfläche sauber aus dem Drucker kommt, fertigen und übergeben ausstellungsfertig. Bei Bedarf mit Sockel, Beschriftung und Transportlösung.

Typische Anwendungen

Diese Exponate entstehen bei uns

Für naturkundliche, technische und kulturhistorische Häuser. Gemeinsam ist ihnen: Das Original kann seine Aufgabe in der Ausstellung nicht selbst übernehmen.

  • Vergrößerte Naturobjekte

    Larven, Pollen, Kristalle oder Zellstrukturen, maßstabsgetreu auf Ausstellungsgröße gebracht.

  • Repliken von Sammlungsstücken

    Nachbildungen empfindlicher Originale, die gezeigt, transportiert und verliehen werden können.

  • Tastmodelle und Inklusion

    Robuste Modelle zum Anfassen, auch für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher.

  • Schnitt- und Explosionsmodelle

    Objekte, die aufgetrennt oder zerlegbar sind und Innenaufbau sichtbar machen.

Referenz

Ein Exponat im Naturhistorischen Museum

Die Larve eines Mondfisches, von wenigen Millimetern auf ca. 70 cm vergrößert: segmentiert gedruckt, wie ein Puzzle gefügt, Oberfläche ohne Nachbearbeitung.

Passende Leistungen

Leistungen hinter dem Exponat

Der 3D-Scan digitalisiert das Original, die CAD-Konstruktion schließt Lücken im Datensatz, der XXL-3D-Druck bringt das Objekt auf Ausstellungsgröße.

  • 3D Modellierung

    Organische Formen und jede Geometrie per Sculpting in Blender und ZBrush, nach Vorlage, Foto, Scan oder aus freier Hand.

  • CAD Konstruktion

    Fertigungsgerechte 3D-Konstruktion für Druck, CNC und Spritzguss, mit eigener Fertigung im Haus.

  • XXL 3D Druck

    Großformat-Bauteile und Messe-Exponate im Meterbereich, bis 2,4 m am Stück und veredelt bis zur Showroom-Qualität.

  • 3D Scan Service

    Hochpräzise Messdaten mit Laser und NIR, für Prüfung, Ersatzteile und Reverse Engineering.

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Häufige Fragen

Fragen zu Museums- und Ausstellungsexponaten

Antworten zu Vergrößerung, Oberfläche, Gewicht, Dauerausstellung und Leihverkehr: die Fragen, die uns Museen und Ausstellungshäuser stellen.

Ja. Die Skulpturen-Seite beschreibt Freiformen, Figuren, Kunstobjekte und Großmodelle aus Idee, Vorlage oder 3D-Scan.

Je genauer Maße, Einsatzbereich, Stückzahl und gewünschte Oberfläche beschrieben sind, desto belastbarer lässt sich der Weg zur Fertigung planen.

Der Scan-Service nennt auch Kulturgüter als mögliche Objekte. Vor der Digitalisierung sollten Zugänglichkeit, Oberflächenempfindlichkeit und gewünschter Datenumfang geklärt werden.

Vor dem Scan werden Objektgröße, Oberfläche, Messziel und gewünschtes Datenformat abgestimmt, damit die Daten später sinnvoll weiterverwendet werden können.

Ja. Reents3D nennt Foto, CAD, Scan und Vorlage als mögliche Grundlagen.

Die Aussagekraft und Qualität der Vorlage beeinflussen dabei die Modellierungsgenauigkeit. Je genauer Maße, Einsatzbereich, Stückzahl und gewünschte Oberfläche beschrieben sind, desto belastbarer lässt sich der Weg zur Fertigung planen.

Ja. Die Skulpturen-Seite beschreibt beliebige Skalierung nach CAD, Foto oder Scan.

Sehr feine Details müssen bei einer Verkleinerung oder Vergrößerung technisch bewertet werden. Für Ausstellungen spielen neben Optik auch Transport, Sockel, Montage und der Umgang mit empfindlichen Vorlagen eine Rolle.

Von glatten lackierten Oberflächen bis zu künstlerisch gestalteten Airbrush-Finishes sind mehrere Sichtqualitäten möglich. Das Ziel sollte über Muster oder Referenzbilder abgestimmt werden.

Vor dem Finish sollten Sichtabstand, Licht, Farbton und die gewünschte Wirkung klar sein, damit Vorbereitung und Beschichtung passend geplant werden können.

Ja. Als Einsatzorte nennt die Seite Museen, Foyers, Showrooms und Events.

Stabilisierung, Sockel, Transport und Aufstellung können Teil der Projektplanung sein. 3D-Scan, CAD-Aufbereitung und großformatiger Druck können je nach Projekt digitale Rekonstruktion, Replik oder freie Umsetzung verbinden.

Ja. Die Website hebt freie Formen ohne Werkzeugkosten hervor.

Das ist besonders bei Einzelstücken, Installationen und komplexen Geometrien ein Vorteil. Je genauer Maße, Einsatzbereich, Stückzahl und gewünschte Oberfläche beschrieben sind, desto belastbarer lässt sich der Weg zur Fertigung planen.

Ja. 2K-Lack und Airbrush in freier Gestaltung werden auf der Skulpturen-Seite genannt.

Für künstlerische Projekte sollte ein verbindliches Gestaltungsbriefing vorliegen. Vor dem Finish sollten Sichtabstand, Licht, Farbton und die gewünschte Wirkung klar sein, damit Vorbereitung und Beschichtung passend geplant werden können.

Ja. Große Objekte werden segmentiert, gefügt und für Sichtqualität gespachtelt, geschliffen und lackiert.

Dadurch können auch große Formate umgesetzt werden. Segmentierung, Befestigung, Gewicht und Montageabfolge werden am besten bereits in der Konstruktion mitgedacht.

Wichtig sind Vorlage, Zielgröße, gewünschte Oberfläche, Standort, Umgang durch Besucher, Transport, Aufbau und Termin. Bei Repliken können zusätzlich Rechte und Freigaben relevant sein.

Für Ausstellungen spielen neben Optik auch Transport, Sockel, Montage und der Umgang mit empfindlichen Vorlagen eine Rolle.

Von kleinen Bauteilen (ab 5 mm) bis zu 4-Meter-Objekten aus diversen Materialien. Die Auswahl des richtigen Verfahrens hängt immer mit der benötigten Genauigkeit, Oberfläche und der Verwendung des Ergebnisses ab.

Unser mobiler 3D Scan Service ist in den Regionen Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen verfügbar. Für Projekte außerhalb dieser Gebiete bieten wir ebenfalls eine Anreise an, wobei zusätzlich höhere Reisekosten anfallen können.

Wir scannen auch sehr kleine Objekte ab einer Größe von 5 x 5 x 5 mm. Diese Flexibilität macht unseren 3D Scan Service ideal für filigrane Bauteile und detaillierte Objekte.

Ja, die Reents Technologies GmbH bietet ihre Dienstleistungen auch Privatkunden an. Sie können Einzelteile oder Prototypen bei uns bestellen, selbst wenn Sie keine Firma vertreten. Unser Team steht Ihnen zur Verfügung, um Ihre individuellen Anforderungen zu besprechen und maßgeschneiderte Lösungen für Sie zu entwickeln. Unabhängig davon, ob Sie ein Unternehmen oder eine Privatperson sind, wir garantieren Ihnen die gleiche hohe Qualität und den exzellenten Service.

Sie können Ihre 3D-Druckprojekte bei Reents Technologies in Holm bei Hamburg in Auftrag geben. Wir bieten hochqualitativen 3D-Druck-Service für Prototypen, Kleinserien und Ersatzteile, mit Unterstützung von der Idee bis zur Fertigung.

Exponat für Ihre Ausstellung anfragen

Beschreiben Sie uns das Objekt und Ihr Vermittlungsziel und schicken Sie vorhandene Daten oder Fotos. Sie erhalten eine Einschätzung zur Umsetzung und einen Festpreis nach Ingenieurs-Check.