3D DRUCK FÜR ARCHITEKTUR

Architekturmodelle, die den Entwurf verständlich machen

Zwischen Abgabetermin und Präsentation liegt oft weniger Zeit als der klassische Modellbau braucht. Wir drucken Ihr Modell direkt aus den vorhandenen Daten: feine Details im SLA, große Baukörper im FDM, ab ca. 2,4 m segmentiert und unsichtbar gefügt.

Direkt aus Ihren Planungsdaten

Wir arbeiten mit dem Modell, das ohnehin existiert. Unsere CAD-Konstruktion bereitet es druckbar auf, statt es neu zu zeichnen.

Zwei Verfahren, eine Verantwortung

Feine Fassaden und Geländer im SLA, tragende Baukörper im FDM. Beides kommt aus einer Hand und passt am Ende zusammen.

Keine Größenbegrenzung nach oben

Bis ca. 2,4 m am Stück, darüber segmentiert, verklebt, gespachtelt und verschliffen. Die Fügung ist im fertigen Modell nicht zu sehen.

Farbe nach Vorgabe

Lackierung in RAL, NCS oder Pantone, Acrylglas transparent lasiert oder satiniert. Ihr Materialkonzept bleibt erkennbar.

KI-GENERIERT

Ihre Anforderungen

Woran Architekturmodelle typischerweise scheitern

Im Modellbau kollidieren drei Dinge: der Abgabetermin, der Detailgrad und das Budget. Dazu kommen späte Planänderungen, die im klassischen Handmodellbau teuer sind. Additive Fertigung entschärft genau diese Punkte, wenn man sie früh einplant.

  • Der Termin steht vor dem Entwurf fest

    Wettbewerbsabgaben und Präsentationen verschieben sich nicht. Das Modell muss fertig sein, auch wenn die Planung spät final wird.

  • Details, die von Hand kaum entstehen

    Filigrane Geländer, Lamellen und Fassadenraster kosten im Handmodellbau die meiste Zeit. Gedruckt entstehen sie ohne Mehraufwand.

  • Planänderungen nach Modellstart

    Ändert sich ein Baukörper, ist das Handmodell an dieser Stelle verloren. Gedruckte Segmente werden einzeln neu gefertigt.

  • Transport zur Präsentation

    Ein Modell, das die Fahrt nicht übersteht, hat seinen Zweck verfehlt. Große Modelle brauchen Transportlösung und Aufbaukonzept.

  • Licht und Materialwirkung

    Ein Entwurf lebt von Transparenz und Lichtführung. Ohne durchscheinende Werkstoffe wirkt das Modell massiver als der Bau.

  • Maßstab und Gewicht

    Städtebauliche Modelle werden schnell schwer und unhandlich. Wandstärke und Aufbau entscheiden über Handhabbarkeit.

  • Was Sie vorher wissen sollten
  • Der Maßstab frisst Details

    Was unter etwa einem halben Millimeter liegt, verschwindet im Modell. Wir vereinfachen solche Details bewusst, statt sie unsauber zu drucken.

  • Vollständig transparent geht nicht

    Gedruckte Bauteile bleiben allenfalls transluzent. Für echte Durchsicht arbeiten wir mit Acrylglas, nicht mit dem Drucker.

  • Filigran heißt empfindlich

    Dünne Geländer und Lamellen sind im Modell so zart wie im Entwurf gedacht. Für Transport und Handhabung planen wir Schutz ein.

  • Dauerhaft draußen ist eine eigene Frage

    PLA ist nicht UV-beständig. Für Außenaufstellung wählen wir ASA oder versiegeln mit Klarlack.

  • BIM-Daten sind nicht automatisch druckbar

    Planungsmodelle enthalten offene Flächen und Nullwandstärken. Die Aufbereitung ist Teil der Arbeit, nicht ein Sonderfall.

  • Empfehlungen für Ihr Modellprojekt
  • Maßstab vom Detail her denken

    Wählen Sie den Maßstab nach dem kleinsten Element, das sichtbar bleiben soll, nicht nach der Stellfläche.

  • Mindestwandstärke 1 mm einplanen

    Unter 1 mm werden Flächen im Modell instabil. Bei tragenden Elementen empfehlen wir 2 mm oder eine Verrippung.

  • Trennebenen selbst vorschlagen

    Sie kennen den Entwurf am besten. Fügen wir entlang Ihrer Gebäudefugen, ist die Naht später Teil der Architektur.

  • Beleuchtung vor dem Druck klären

    LED-Technik braucht Kabelwege und Hohlräume. Nachträglich eingebrachtes Licht kostet deutlich mehr Aufwand.

  • Farbkonzept als Code liefern

    Nennen Sie RAL-, NCS- oder Pantone-Werte statt Farbnamen. So trifft die Lackierung Ihr Materialkonzept eindeutig.

  • Umgebung reduzieren

    Kontextbebauung ohne Detail lenkt nicht ab und senkt Kosten. Der Entwurf gewinnt durch den Kontrast.

  • Transport von Anfang an mitdenken

    Klären Sie früh, wie das Modell zur Präsentation kommt. Ein passgenauer Koffer mit Schaumeinlage ist günstiger als eine Reparatur.

  • Sockel und Beschriftung nicht vergessen

    Sockel, Nordpfeil und Maßstabsangabe gehören zum Modell. Wir setzen sie als Plot oder gedrucktes Element um.

  • Vom Rohdruck zum präsentationsfertigen Modell
  • Schleifen & Glätten

    Schleifen und Glätten entfernt die Layerstruktur aus dem 3D-Druck: Mit Spritzspachtel, Isolierfüller und Feinschliff entsteht die glatte, gleichmäßige Oberfläche als Basis für Lackierung und Finish.

  • Segmentieren & Fügen

    Segmentieren macht Modelle unbegrenzt groß: Wir teilen sie in druckbare Segmente, fertigen parallel und fügen sie unsichtbar zum Ganzen – oder liefern einen modularen Bausatz für Messe-Auf- und -Abbau.

  • Messekoffer & Transport

    Damit das Modell heil zur Messe kommt: passgenaue Transportkoffer mit PU-Schaum-Inlay, exakt auf die Form deines 3D-Modells zugeschnitten – für sicheren An- und Abtransport.

  • Lasieren & Satinieren

    Lasieren und Satinieren veredeln Acrylglas: Lasur gibt dem PMMA transparente Farbe nach NCS, Satinierung eine samtmatte, blickdichte Milchglas-Optik – beides bleibt lichtdurchlässig.

  • Lackierung

    Professionelle 2K-Lackierung veredelt 3D-Drucke zu seriennaher Oberfläche – von Grundierung über Füller bis zum finalen Farbauftrag in Wunschfarbe (RAL, NCS, Pantone).

  • Beleuchtung & Licht-Integration

    Licht macht Modelle zum Blickfang: Wir integrieren LED-Technik in 3D-Drucke und Acrylelemente – hinterleuchtete Flächen, Leuchtbuchstaben und beleuchtete Exponate, projektbezogen umgesetzt.

Passende Materialien

Werkstoffe für Modell und Detail

  • Acrylglas im Modellbau: transparent und hochglänzend

    PMMA ist der transparente Werkstoff für Sichtteile, die der 3D-Druck nicht kann: glasklar, hochglänzend, gefräst und gelasert statt gedruckt.

    • PETG im 3D Druck: robuste Teile mit glatter Oberfläche

      PETG ist der robuste Allrounder für große Sichtteile: zäher als PLA, feuchtebeständig und leicht transluzent, dauerhaft am Lager.

      • PLA im 3D Druck: der Werkstoff für große Modelle

        PLA ist der Standardwerkstoff für große Modelle und Exponate: prozesssicher im Druck, sehr gut zu schleifen und zu lackieren, dauerhaft am Lager für kurzfristige Termine.

        • Daten und Maßstab klären

          Sie senden Ihr CAD- oder BIM-Modell und nennen Maßstab, Termin und gewünschten Detailgrad. Auch Pläne und Schnitte genügen als Grundlage.

        • Aufbereitung und Festpreis

          Wir prüfen die Geometrie auf Druckbarkeit, empfehlen Verfahren je Bauteil und nennen einen Festpreis nach Ingenieurs-Check.

        • Fertigung und Oberfläche

          Filigranes im SLA, Volumen im FDM. Anschließend Schliff, Lackierung in Ihrer Farbvorgabe und auf Wunsch Beleuchtung.

        • Lieferung und Aufbau

          Wir liefern aufbaufertig, auf Wunsch im passgenauen Transportkoffer. Bei großen Modellen übernehmen wir den Aufbau vor Ort.

        So arbeiten wir

        Vom Planungsmodell zum fertigen Objekt

        Sie liefern das digitale Modell, wir machen es druckbar: Wandstärken prüfen, Details vereinfachen, wo der Maßstab sie verschluckt, und Trennebenen setzen, wo sie nicht auffallen. Danach fertigen, veredeln und liefern wir aufbaufertig.

        Typische Anwendungen

        Was wir für Architektur und Modellbau fertigen

        Ob Wettbewerb, Vertrieb oder Ausstellung: Der Zweck bestimmt Maßstab, Detailgrad und Oberfläche. Diese Modelltypen setzen wir regelmäßig um.

        • Wettbewerbs- und Präsentationsmodelle

          Baukörper mit klarer Kante und einheitlicher Oberfläche, termingerecht zur Abgabe.

        • Fassadendetails und Musterstücke

          Ausschnitte im großen Maßstab, die Materialität, Fügung und Profilierung greifbar machen.

        • Städtebauliche Umgebungsmodelle

          Kontextbebauung in reduzierter Form, damit der Entwurf im Umfeld lesbar wird.

        • Beleuchtete Schnittmodelle

          Innenräume mit integrierter LED-Technik und transluzenten Flächen aus Acryl oder hellem PLA.

        Passende Leistungen

        Leistungen für Architektur und Modellbau

        Ist das Planungsmodell nicht druckbar, übernimmt unsere CAD-Konstruktion die Aufbereitung. Große Modelle entstehen im XXL-3D-Druck segmentiert.

        • CAD Konstruktion

          Fertigungsgerechte 3D-Konstruktion für Druck, CNC und Spritzguss, mit eigener Fertigung im Haus.

        • XXL 3D Druck

          Großformat-Bauteile und Messe-Exponate im Meterbereich, bis 2,4 m am Stück und veredelt bis zur Showroom-Qualität.

        • SLA 3D Druck

          Feinste Details und glatte, spritzgussnahe Oberflächen für Prototypen und Anschauungsmodelle.

        • 3D Druck Service

          Prototypen, Bauteile und Kleinserien aus FDM, SLA & SLS. Jedes Modell wird vor dem Angebot geprüft, Lieferung in 3 bis 12 Werktagen.

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        Häufige Fragen

        Fragen aus Architektur und Modellbau

        Antworten zu Maßstab, Detailgrad, Datenaufbereitung und Oberfläche: die Fragen, die uns Architekturbüros am häufigsten stellen.

        Je nach Größe und Komplexität kann ein Scan wenige Minuten bis mehrere Stunden dauern. Zusätzliche Zeit entsteht durch Objektvorbereitung, Datenaufbereitung und den gewünschten Lieferumfang.

        Neben der reinen Druckzeit beeinflussen Datenprüfung, Nachbearbeitung, Montage, Verpackung und Versand den tatsächlichen Termin.

        Ja. Die Skulpturen- und XXL-Seiten nennen maßstabsgetreue Bau- und Architekturmodelle, Anschauungsobjekte und große Freiformen.

        Je genauer Maße, Einsatzbereich, Stückzahl und gewünschte Oberfläche beschrieben sind, desto belastbarer lässt sich der Weg zur Fertigung planen.

        CAD-Daten sind ideal, aber auch Skizzen, Fotos, Scans oder vorhandene Modelle können eine Basis sein. Für Präzision und Maßstab sollten Maße und gewünschte Darstellung klar definiert werden.

        Je genauer Maße, Einsatzbereich, Stückzahl und gewünschte Oberfläche beschrieben sind, desto belastbarer lässt sich der Weg zur Fertigung planen.

        Einteilig sind große Bauteile bis 2,4 Meter möglich. Für größere Anlagen, Gebäude oder Funktionsmodelle wird segmentiert gefertigt.

        Komplexe Freiformen, Fassadenstrukturen und Schnittmodelle können aus vorhandenen CAD-Daten oder neuen Konstruktionen entstehen.

        Ja. Reents3D beschreibt Spachteln, Schleifen, 2K-Lack und Airbrush für eine hochwertige Sichtoberfläche.

        Farben können nach RAL oder HKS abgestimmt werden. Vor dem Finish sollten Sichtabstand, Licht, Farbton und die gewünschte Wirkung klar sein, damit Vorbereitung und Beschichtung passend geplant werden können.

        Ja. Additive Fertigung ist besonders hilfreich bei organischen Geometrien, komplexen Hohlräumen und Einzelstücken ohne Werkzeugbau.

        Für Architekturmodelle sind Maßstab, Sichtabstand, Transport, Detailgrad und gewünschte Oberflächenwirkung die wichtigsten Planungsgrößen.

        Ja. Segmentierung, Montagevorbereitung und Stabilisierung sind Teil der XXL-Planung.

        Das ist besonders für Ausstellungen und wechselnde Standorte relevant. Segmentierung, Befestigung, Gewicht und Montageabfolge werden am besten bereits in der Konstruktion mitgedacht.

        Die Messe-Exponat-Seite nennt Architektur- und Funktionsmodelle, die komplexe Anlagen, Gebäude oder Prozesse verständlich machen. Bei großen Modellen wird die Segmentierung so abgestimmt, dass Aufbau und Sichtqualität zusammenpassen.

        Vom technischen Rohling bis zur glatten, lackierten Sichtoberfläche sind verschiedene Stufen möglich. Das Zielbild sollte mit Referenzen oder einem Muster konkretisiert werden.

        Vor dem Finish sollten Sichtabstand, Licht, Farbton und die gewünschte Wirkung klar sein, damit Vorbereitung und Beschichtung passend geplant werden können.

        Ja. Der 3D-Scan-Service kann komplexe Konturen und Objekte erfassen.

        Für bearbeitbare oder skalierte Daten kann eine CAD-Aufbereitung folgen. Vor dem Scan werden Objektgröße, Oberfläche, Messziel und gewünschtes Datenformat abgestimmt, damit die Daten später sinnvoll weiterverwendet werden können.

        Ausgangspunkt sind Originalmaße, gewünschter Maßstab, Aufstellfläche und Betrachtungsabstand. Bei sehr kleinen Details muss geprüft werden, was im gewählten Maßstab druckbar bleibt.

        Bei großen Modellen wird die Segmentierung so abgestimmt, dass Aufbau und Sichtqualität zusammenpassen.

        2D-CAD wird hauptsächlich für technische Zeichnungen verwendet, während 3D-CAD die Erstellung komplexer Volumenkörper ermöglicht. 3D-Programme bieten zusätzliche Funktionen wie Objektskalierung, 3D-Druck-Export und Bewegungssimulationen von Maschinen.

        Die Präzision unseres 3D Scan Services hängt von der verwendeten Technologie ab:
        NIR 3D-Scan:
        Genauigkeit bis zu 0,05 mm. Diese Technologie eignet sich besonders für Materialien mit schwierigen Oberflächen (z.B. reflektierende oder transparente Materialien) und empfindliche Bauteile, wo schonendere Messmethoden erforderlich sind.
        Laser-3D-Scan:
        Genauigkeit bis zu 0,02 mm. Der Laser-Scan bietet eine höhere Präzision und eignet sich hervorragend für industrielle Anwendungen, bei denen exakte Maße und die Erfassung komplexer Geometrien entscheidend sind.
        Der NIR-Scan ist optimal für Materialien mit schwierigen optischen Eigenschaften oder empfindliche Bauteile. Der Laser-Scan ist ideal für festere, undurchsichtige Materialien und komplexe, präzise Geometrien.

        Der NIR (Nahfeld-Infrarot) 3D-Scan arbeitet mit infrarotem Licht und ist besonders gut geeignet für die Erfassung von schwierigen Oberflächen wie transparenten oder reflektierenden Materialien (z.B. Glas, polierte Metalle, Kunststoffe). Während herkömmliche Laser-Scanner bei solchen Oberflächen oft Fehlmessungen verursachen, kann der NIR-Scan diese Materialien zuverlässig erfassen. Zudem ist der NIR-Scan schonend bei weichen oder empfindlichen Materialien, da er keine intensiven Energiequellen verwendet.
        Wann sinnvoll?:
        Wählen Sie den NIR 3D-Scan für Materialien mit schwierigen optischen Eigenschaften (transparent, reflektierend) oder bei empfindlichen Materialien, bei denen schonendere Messmethoden erforderlich sind.
        Vorteil:
        Der NIR-Scan eignet sich besonders zur Erfassung von Oberflächenbeschaffenheit und feinen Texturen, auch wenn die geometrischen Details weniger präzise erfasst werden.
        Weitere Informationen zu NIR finden Sie hier: Clearview – Non-Visible Imaging: Near-Infrared (NIR)

        Die Kosten für das Design hängen von der Komplexität des Ersatzteils ab. Einfache Designs können bereits ab einigen hundert Euro realisiert werden, während für komplexere Designs entsprechend höhere Kosten anfallen.

        Modellprojekt besprechen und Festpreis erhalten

        Schicken Sie uns Ihr CAD-Modell oder Ihre Pläne und nennen Sie Maßstab und Termin. Wir prüfen die Druckbarkeit und nennen einen Festpreis nach Ingenieurs-Check.